Im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln einen Leistungsvergleich der Bildungssysteme aller 16 Bundesländer erstellt. Die Vergleichsstudie bewertet anhand von 13 Handlungsfeldern und 98 Indikatoren die Bildungssysteme der Bundesländer. Sachsen belegt mit 62,9 Punkten erneut Platz 1. Der Durchschnitt der deutschen Länder liegt bei 46,2 Punkten.
Befragungen zufolge konsumieren mehr als 20 Prozent der Schwangeren in Deutschland Alkohol. Obwohl das Wissen um die Folgen von Alkoholkonsum in der Schwangerschaft inzwischen groß ist, hören Schwangere noch immer Sätze wie »Ist doch nur zum Anstoßen.«, »Ein Glas schadet nicht.« oder »Gegen Ende darf man hin und wieder auch was trinken.« Irrtum: Auch geringe Mengen Alkohol, egal in welcher Phase der Schwangerschaft getrunken, können zu lebenslangen Schäden und Beeinträchtigungen beim Kind führen.
Nach zwei Jahren Bauzeit ist der Abschnitt zwischen Nossen und Meißen-Triebischtal wieder für schwere Güterzüge befahrbar. Er sichert die Schienenanbindung des Tanklagers in Nossen-Rhäsa. Die Eisenbahnstrecke Döbeln-Meißen-(Dresden) soll perspektivisch auch für den Personenverkehr reaktiviert werden. Ein Teil der Strecke wurde in den vergangenen zwei Jahren für den Güterverkehr ertüchtigt.
Die Sächsische Staatsregierung hat in ihrer heutigen Kabinettssitzung den Entwurf eines Sächsischen Gewalthilfegesetzes zur Einbringung in den Landtag freigegeben. Mit dem Gesetz werden der Ausbau und die langfristige Absicherung der bestehenden Schutz- und Beratungsstrukturen bei häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt gewährleistet. Insbesondere wird die Finanzierung der Einrichtungen verbessert und in den nächsten Jahren sollen neue Schutzplätze und Beratungskapazitäten aufgebaut werden. Zentrales Ziel des Gesetzes ist der Ausbau und die Sicherstellung eines bedarfsgerechten Hilfesystems für Frauen, die von geschlechtsspezifischer Gewalt betroffen sind, sowie für alle Personen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind.
Die ersten acht Absolventinnen und Absolventen, für die der Freistaat Sachsen die Studiengebühren finanziert hat, haben nun ihr Studium an der Universität Pécs in Ungarn erfolgreich beendet. Sie starten nun in die fünfjährige Weiterbildung in Sachsen, überwiegend zum Facharzt für Allgemeinmedizin.
Der 16. Wettbewerb um den sächsischen Integrationspreis hat begonnen. Noch bis zum 2. Oktober 2026 können Bewerbungen eingereicht werden. Wieder geht es um Vorschläge zu Vereinen, Verbänden, Projekten und Initiativen, Unternehmen und Ausbildungseinrichtungen, Schulen und Kindergärten und Einrichtungen der öffentlichen Hand, die sich in den vergangenen zwölf Monaten um die erfolgreiche Integration von Migrantinnen und Migranten in die sächsische Zivilgesellschaft bemühten.
Am 17. August beginnen im südlichen Teilabschnitt der geplanten Verlegung der B 169 zwischen der B 6 und Salbitz bauvorbereitende Maßnahmen. Sie gehören zum insgesamt 7,8 Kilometer langen 3. Bauabschnitt und umfassen archäologische Arbeiten im Südabschnitt.
Die Sächsischen Weinhoheiten für das Amtsjahr 2026/2027 stehen fest. Nach einer intensiven Vorbereitung und einer anspruchsvollen Fachbefragung am 11. August 2026 in Meißen hat die Jury aus sieben Kandidatinnen und Kandidaten das neue Trio gewählt. Die sächsischen Weinhoheiten sollen nicht nur ein Titel sein. Sie sollen Botschafterinnen und Botschafter des Weinbaugebietes, der Winzerinnen und Winzer und der einzigartigen Kulturlandschaft sein.
Der tragische Beißvorfall in Sachsen-Anhalt, bei dem ein 4-jähriges Mädchen ums Leben kam, rückt aggressives Hundeverhalten erneut in den Fokus. In Sachsen wurden allein im Jahr 2025 in den Landkreisen und kreisfreien Städten 613 Beißvorfälle mit Hunden gemeldet. Zum Stichtag 31. Dezember 2024 wurden in Sachsen 49 Hunde mit vermuteter Gefährlichkeit sowie 133 Hunde mit im Einzelfall festgestellter Gefährlichkeit gehalten. Zum Vergleich: Ende 2023 waren in Sachsen 72 Hunde mit vermuteter Gefährlichkeit gemeldet, 2022 waren es 91.