Aktuelles

16.10.2021
Onlineseminar

Öffentliche Ausschreibung der Koordinierungsstelle für Medienbildung

Öffentliche Ausschreibung der Koordinierungsstelle für Medienbildung Das Kultusministerium schreibt den Betrieb der Koordinierungsstelle Medienbildung (KSM) für zwei Jahre (2022 und 2023) neu aus. Bewerben können sich bis zum 27. Oktober 2021 Medienbildner, die motiviert sind, Jung und Alt fit für die digitalen Herausforderungen des Alltags zu machen. Weitere Informationen zur Ausschreibung sind abrufbar unter https://www.evergabe.de/ausschreibung/betrieb-der-koordinierungsstelle-medienbildung-01097-dresden-5473242 Zur Förderung der Medienbildung im außerschulischen Bereich wurde im Jahr 2019 die Koordinierungsstelle Medienbildung eingerichtet. Hier erhalten Bürger Unterstützung bei den Herausforderungen der digitalen Welt. Neben der Beratung von Bürgern gehört das Erstellen von Bildungsangeboten, der fachliche Austausch und die Vernetzung der bestehenden Angebote zu den Aufgaben der Koordinierungsstelle. Ziel ist es, dass alle Bürger bei der Digitalisierung des Alltags fit gemacht werden und keiner auf der Strecke bleibt, wenn es um bargeldloses Bezahlen, smarte Haushaltsgeräte, E-Paper-Zeitungen oder die zunehmende papierlose Kommunikation geht. Die Kenntnisse zu neuen Medien sind unverzichtbar für eine gesellschaftliche Teilhabe. Das Onlineportal www.medienbildung.sachsen.de präsentiert die Arbeit der KSM. Hierzu gehören u. a. die Pflege des Onlineportals in den Rubriken Neuigkeiten und Infothek sowie von Übersichten zu Förderprogrammen und Veranstaltungen. Die KSM organisiert Vernetzungstreffen sowie einen jährlich stattfindenden Fachtag, beteiligt sich an Workshops und versendet einen quartalsweisen Newsletter. Zudem wurde eine Referentinnen- und Referentenkarte der Medienbildung in Sachsen erstellt, die regelmäßig aktualisiert wird.

16.10.2021
Geldscheine

5,9 Milliarden Euro für Sachsens Städte

5,9 Milliarden Euro für Sachsens Städte Städtebauförderung von Bund und Land macht Sachsen seit 30 Jahren lebenswerter »Die Städtebauförderung von Bund und Land hat Sachsens Städte und Gemeinden in den vergangenen 30 Jahren zu attraktiven und lebenswerten Orten gemacht. Die Förderung von Bund und Land von insgesamt 5,9 Milliarden Euro in den Jahren seit 1991 hat sich gelohnt. Anstelle der trostlosen grauen Fassaden des Jahres 1989, der löchrigen Dächer und der monotonen Plattensiedlungen sind Orte entstanden, in denen man wieder gern lebt. Das ist für jeden sichtbar, der mit offenen Augen durch Sachsen geht«, das sagte Staatsminister Thomas Schmidt heute bei der Eröffnung der Konferenz »Erfolgreiche Städtebauförderung: 50 Jahre in der Bundesrepublik, 30 Jahre in Sachsen« in Neustadt/Sachsen. Auf der Konferenz diskutieren mehr als einhundert Teilnehmer, darunter Oberbürgermeister und Bürgermeister, Vertreter der Kommunalverwaltungen sowie der Wohnungs- und Bauwirtschaft über aktuelle und künftige Herausforderungen des Städtebaus. »Auch wenn sich der Fokus der Städtebauförderung über die Jahre vom Denkmalschutz, dem Rückbau, der Stärkung der Innenstädte, der sozialen Teilhabe nun hin zum Klimaschutz oder der Bewältigung der Pandemie-Folgen verändert hat: der gesellschaftliche Bedarf ist neu, geblieben ist jedoch ein Instrument, das Städten und Gemeinden zuverlässig hilft, ihre städtebaulichen Herausforderungen zu lösen«, betonte der Minister. »Der Erfolg der Städtebauförderung ist der Erfolg der Menschen in Sachsen. Er hat viele Väter: Bürgermeister, Mitarbeiter aus Verwaltungen, Planer, Hauseigentümer und Bewohner oder Vereine – sie alle haben einen Anteil daran, dass sich Sachsen in den vergangenen 30 Jahren so verändert hat. Dafür gilt Ihnen heute mein Dank!« Hintergrund: Die Mittel für die Städtebauförderung werden jährlich auf Grundlage von Verwaltungsvereinbarungen zwischen Bund und Land bereitgestellt. Sie werden zu gleichen Teilen vom Bund und den Ländern finanziert. Der Fördersatz liegt bei zwei Dritteln. Im Freistaat Sachsen wurden im Rahmen der Städtebauförderung seit 1991 insgesamt 5,9 Milliarden Euro für 224 Gemeinden bewilligt. Experten schätzen, dass jeder Euro der Fördermittel das Sechs- bis Achtfache an Investitionen auslöst. Für das Programmjahr 2021 wurden erneut 152 Millionen Euro von Bund und Freistaat bereitgestellt. Sie sind auf die drei Programme »Lebendige Zentren« (54 Millionen Euro), »Sozialer Zusammenhalt« (39 Millionen Euro) sowie »Wachstum und nachhaltige Erneuerung« (59 Millionen Euro) verteilt.

15.10.2021
Cdu Fraktion Landtag Jpg

Die Altersgrenze für Schöffen anheben

Die Altersgrenze für Schöffen anheben CDU fordert Anpassung der Altershöchstgrenze Der Sächsische Landtag hat auf Antrag der Koalitionsfraktionen einen Antrag zur Anpassung der Altersgrenze für Schöffen beschlossen. Die Förderung des ehrenamtlichen Einsatzes und die Teilhabe einer alternden Gesellschaft ist für uns wesentlich. Dazu sagt der CDU-Rechtspolitiker Martin Modschiedler: „Die starre Altersgrenze des 70. Lebensjahres erscheint 46 Jahre nach der Schaffung des Gerichtsverfassungsgerichts nicht mehr zeitgemäß. Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und einem sich hierdurch veränderten Altersgefüge, insbesondere auch der sächsischen Bevölkerung, ist ein Umdenken erforderlich.“ „Die Staatsregierung soll sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass es hier zu einer Änderung kommt, damit auch ältere Menschen diesem wichtigen Ehrenamt weiter nachkommen können“, so Modschiedler.