Ländlicher Raum: Das Herzstück der Kohäsion stärken
In der Debatte zur Zukunft der ländlichen Entwicklung nach 2028 fordert Sachsen, dass diese als Kernziel der Kohäsionspolitik anerkannt wird. Sie ist mehr als ein Anhängsel der Agrarpolitik. Ein verbindliches »Rural Proofing« soll, wie vom AdR gefordert, sicherstellen, dass alle EU-Politiken auf ihre Auswirkungen für Dörfer und Kommunen geprüft werden. Besonders wichtig ist die Forderung nach einer Subsidiaritätsklausel, die es Regionen erlaubt, nationale Pläne abzulehnen, wenn ihre verfassungsmäßigen Zuständigkeiten missachtet werden.
Thomas Schmidt abschließend: »Fast 90 Prozent der Menschen auf dem Land arbeiten außerhalb der Landwirtschaft. Wir müssen in die Daseinsvorsorge investieren – von der Medizin bis zur digitalen Anbindung. Ich bin mit Staatsministerin Regina Kraushaar einig, dass wir die Haltekraft vor Ort erhalten und stärken müssen, damit der ländliche Raum lebendige Heimat bleibt. Wir setzen uns daher gemeinsam in Brüssel dafür ein, dass bewährte Förderinstrumente wie Leader erhalten bleiben.«