Daniela Plenum

„Kindesmissbrauch: CDU will anonyme Chats untersagen“ CDU-Fachpolitiker für mehr Schutz von Kindern und Jugendlichen

„Kindesmissbrauch: CDU will anonyme Chats untersagen“

CDU-Fachpolitiker für mehr Schutz von Kindern und Jugendlichen

Missbrauchsfälle schockieren und Misshandlungen von Kindern machen sprachlos. Ziel der CDU ist es, Kinder über föderale Grenzen hinweg besser vor Misshandlung, Missbrauch und Verwahrlosung zu schützen. Der Schutz von Kindern muss stetig verbessert werden. Deshalb haben sich die Kinderschutzpolitiker der Unionsfraktionen erstmals in Düsseldorf zu einer gemeinsamen Klausurtagung getroffen und sich beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen gemeinsam über den Stand der Ermittlungen gegen sexuellen Kindesmissbrauch in Deutschland informiert.

Dazu sagt die CDU-Sozialpolitikerin Daniela Kuge: „Die Missbrauchsfahnder des LKA in Düsseldorf haben uns eindrucksvoll und schonungslos vor Augen geführt, vor welchen Herausforderungen sie in ihrer täglichen Arbeit zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung und schwersten Misshandlungen stehen. Sie haben uns selbst erleben lassen, welche Hölle Kinder mitunter erdulden – und wie unverschämt sicher sich die Täter fühlen, die sich an ihren unschuldigen Seelen vergehen. Wir werden vor solchen Verbrechen in keinem deutschen Bundesland die Augen verschließen, sondern entschlossen handeln.“

Dazu sagt der innenpolitische Sprecher, der CDU-Fraktion, Rico Anton: „In der digitalen Welt wollen wir Kinder besser vor Übergriffen schützen. Anonyme Chats müssen zukünftig verhindert, die Kontrollmöglichkeiten der Eltern gestärkt und App-Schutzmechanismen für Minderjährige geschaffen werden. Nutzer von Messaging-Diensten wie WhatsApp, Threema oder Telegram sollten nur am Chatgeschehen teilnehmen können, wenn sie über eine deutsche Mobilfunknummer registriert sind. Denn in Deutschland existiert eine Identifizierungspflicht beim Erwerb neuer SIM-Karten. So können Strafverfolgungsbehörden in der Regel Täter zügig ermitteln. Gleichzeitig wird dadurch die Hemmschwelle erhöht.“

Pressemitteilung: CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages