Impfausweis Jpg

Lösung für Engpass bei Grippe-Impfstoff

Beim aktuellen Engpass hinsichtlich der Versorgung der Bevölkerung mit Grippe-Impfstoff konnte dank intensiver Zusammenarbeit zwischen dem Sächsischen Sozialministerium, der Landesdirektion Sachsen (Apothekenaufsicht) und dem Sächsischen Apothekerverband e. V. eine Lösung erzielt werden.

„Wir haben in Sachsen die Voraussetzung geschaffen, dass die Bürgerinnen und Bürger mit zusätzlichem Grippe-Impfstoff versorgt werden können. Jetzt gilt es, dass die sächsischen Apotheker den Impfstoff auf Basis einer Allgemeinverfügung direkt beim Impfstoffhersteller Mylan bestellen und anschließend die Ärzte mit Impfstoff beliefert werden können. Damit sollte sich die Situation im Freistaat deutlich entspannen“, sagte Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch. „Ich danke der Landesdirektion Sachsen und dem Sächsischer Apothekerverband, dass wir gemeinsam eine schnelle Lösung finden konnten“, so die Ministerin.

„Dank der schnell umgesetzten Allgemeinverfügung werden unsere Mitgliedsapotheken nun zügig die Versorgung der Arztpraxen mit dem aus dem EU-Ausland importierten Grippeimpfstoff realisieren können“, so Thomas Dittrich, Vorsitzender des Sächsischen Apothekerverbandes.

Die Landesdirektion hat arzneimittelrechtlich den Weg freigemacht, damit Sächsische Apotheken jetzt direkt beim pharmazeutischen Unternehmen Impfstoff nachbestellen können. Diese jetzt zusätzlich zur Verfügung stehenden Impfstoffe waren zunächst für das europäische Ausland gedacht.

Mit Datum von gestern hat die Landesdirektion die Allgemeinverfügung für die Bestellung von Impfstoffen der Firma Mylan auf ihre Internetseite gestellt (Link unten hinzugefügt). Die Firma Mylan stellt ein Bestellformular für Apotheken zur Verfügung.

Der mögliche Bestellweg zeichnet sich damit wie folgt ab:

* Apotheker bestellen auf Basis dieser Allgemeinverfügung bei der Firma Mylan mit dem o.g. Formular

* Mylan liefert der Impfstoff an den Apotheker

* Apotheker geben an die Ärzte ab.